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Kofferpacken

Hamburg, 6. Juni 2017

Kofferpacken ist wie Entrümpeln, nur andersherum. Denn mit den Sachen, die ich in den Koffer packe, habe ich eine besonders intensive Zeit vor mir. Wohingegen ich mit den Dingen, die ich aussortiere, meist eine intensive Zeit hinter mir habe. Manchmal haben wir jedoch gefühlt gar keine gemeinsame Vergangenheit - das sind die klassischen Fehlkäufe. Wie auch immer: Sowohl beim Kofferpacken als auch beim Entrümpeln geht es um eine Auswahl.
 Bei den Vorbereitungen für den Urlaub stöbere ich durch meine Kleider­
stapel, lege für alle möglichen Eventualitäten Dinge heraus. Dabei be­
gegnen mir Teile, die ich mal geliebt habe oder viel öfter anziehen wollte. 
Die lege ich auch raus. Und die Schuhe, die perfekt sind für den Abend 
in der Strandbar, aber leider ein bisschen unbequem ...

 

Ich türme Berge auf, die ich danach mühsam wieder abbaue, um am Ende die Sachen einzupacken, die sich am besten kombinieren lassen. Der Koffer füllt sich mit Lieblingsteilen in Blau, Weiß, Schwarz - und Turnschuhen. Alles Dinge, die ich auch zu Hause häufig anziehe. Letztlich habe ich nämlich zwei, drei Kleider, drei Hosen, rund zehn T-­Shirts, Pullover und einen Blazer, die immer wieder zum Einsatz kommen.

 

Eigentlich könnte ich das Kofferpacken gleich zum Entrümpeln nutzen: Die Lieblingsteile dürfen bleiben, alle anderen müssen gehen. Denn im Urlaub genieße ich es sehr, nie lange zu überlegen, was ich anziehe. Und das gute Gefühl möchte ich auch zu Hause haben!

 

Schöne Ferien euch allen

                             
                       sinja@flow-magazin.de

 

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